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- All jene, die an dieser Stelle einen detailierten
Lebenslauf des Verfassers erwarten, muß ich leider enttäuschen,
denn der Sinn dieser Seite ist ein anderer.
- Das Anliegen dieser Seite besteht lediglich
darin, das Hobby Astrofotografie einer breiten Öffentlichkeit
vorzustellen und dabei meine bescheidenen Ergebnisse allen interessierten
hier auf dieser Homepage zu zeigen. Ich bin mir nämlich
sicher, das es viele gibt, die sich mit diesem Hobby befassen,
ob nun aktiv oder nur aus reinem Interesse. Denn, was vor wenigen
Jahren in diesem Bereich kaum denkbar war, ist mittlerweile mit
"relativ" geringem technischen und finanziellen
Aufwand machbar - tolle Astrofotos selbst zu machen.
- Nicht ganz unerwähnt soll hier Heiko
Wolf bleiben, der sein bestes gibt, um die Technik während
der astronomischen Ausseneinsätze am Laufen zu halten.
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- Wie alles begann...
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- Als ich, geboren im 74sten Jahr des letzten
Jahrhunderts, 2003 zum ersten Mal ernsthaft durch ein Teleskop
schaute, war ich sofort vom Anblick der Himmelsobjekte begeistert,
Saturn mit seinen Ringen, Mars - damals gerade in Erdnähe
- das alles war für mich sehr beeindruckend. Bei dem Gerät
damals handelte es sich um eine Linsenteleskop mit 50mm Öffnung
und 540mm Brennweite, das aus einem Bastelsatz von Carl Zeiss
Jena und einem Papprohr bestand. Befestigt wurde der Tubus mit
Hilfe eines Gummibandes auf einem azimutalen Fotostativ und die
Fokussierung erfolgte über einen Schiebetubus, welcher,
wie man sich denken kann, nicht gerade sehr präzise arbeitete.
Trotz (oder aus heutiger Sicht: gerade wegen) der Einfachheit
dieser Ausstattung hat die Beobachtung damit ungemein viel Freude
bereitet. Damals konnte ich noch nicht ahnen, welcher Aufwand
da noch auf mich zukommen würde, denn es hatte mich bereits
zu dieser Zeit der Astronomievirus infiziert und es mußten
neue und größere Teleskope angeschafft werden.
Mehrere Spiegelteleskope von 114mm bis 200mm Öffnung und
ein ED80 Linsenteleskop wurden gekauft, natürlich mußte
auch bald die wacklige EQ3 Montierung auf einem einfachen Alustativ
einer stabileren EQ6 Montierung weichen. Und da ich natürlich
die beobachteten Objekte auch fotografisch festhalten wollte,
wurde nebenbei noch einiges an Zubehör gekauft, angefangen
von einer Webcam für die Mond und Planetenfotografie, später
mußte es dann für länger belichtete Fotos eine
digitale Spiegelreflexkamera sein. Zwischendurch wurde die EQ6
Montierung mit einer neuen Steuerung ausgerüstet und die
Mechanik in der Werkstatt verbessert, hierzu wurde das alte Fett
komplett entfernt und durch Neues ersetzt, neue Lager und eine
neue Schnecke mit Schneckenrad für die Rektaszensionsachse
eingebaut. Nach dieser Kur und dem korrekten Einstellen des richtigen
Schneckenspieles lief meine EQ6 wunderbar und es entstanden kurz
darauf die ersten Fotos, worauf sich erstmal große Zufriedenheit
bei mir einstellte. Jede wolkenlose Nacht wurde jetzt genutzt,
um zu beobachten oder Fotos zu machen - dazu fuhr ich, wegen
der stärkeren Lichtverschmutzung in unserer Ortschaft, ein
paar Kilometer raus aufs Feld, um bestmögliche Beobachtungsbedingungen
nutzen zu können.
Für solche Ausflüge mußte so mancher Alukoffer
gepackt und im Fahrzeug verstaut werden. Hinzu kamen noch Batterien
zur Energieversorgung von Montierung, Kamera und Notebook. Nicht
fehlen durften ebenso Tisch und Stühle für den mobilen
PC-Arbeitsplatz und in der kalten Jahreszeit mußten auch
reichlich warme Getränke dabei sein. Auf alle Fälle
war das Auto am Ende mit Astro-Equipment so gefüllt, wie
zu einem Wochenendausflug.
Und obwohl den Hobbyastronomen bei der Ausübung seines Hobbys
kaum etwas aus der Bahn wirft, und er an sich auch sehr geduldig
und immer guter Hoffnung ist, kann es doch auch deprimierend
sein, wenn man nach einer guten Wetterprognose für die Nacht,
wieder einmal alles in Auto gehievt, ins Dunkle rausgefahren,
alles aufgebaut und die Montierung eingenordet hat und es genau
jetzt beginnt sich der Himmel mit Wolken zu bedecken. Kurze Zeit
später, man ist nach dem Abbau und dem Verladen des ganzen
Krams wieder zu Hause angekommen und beginnt mit dem Ausräumen,
sieht man, das der Himmel wieder klar ist... Das kann doch nicht
gerecht sein! Und dies war ein Punkt, bei dem ich darüber
ins Grübeln kam, wie man diesen doch recht hohen zeitlichen
Aufwand minimieren kann. Die einzige Möglichkeit sah ich
darin, im Garten eine feste Säule aufzustellen, worauf die
Montierung immer einsatzbereit installiert werden sollte. Zwischen
den Einsätzen sollte das Ganze mit einer Abdeckung gegen
Nässe und Wind geschützt werden. Das müßte
einiges an Zeitersparnis bringen und auch spontane Einsätze
möglich machen, wobei natürlich auch das nur ein Kompromis
darstellt, da von unserem Grundstück die Sicht nach Süden
durch Bäume stark eingeschränkt ist und sich auch die
oben erwähnte Lichtverschmutzung durch Streulicht von Straßenlampen
negativ auf die Himmelsbeobachtung auswirkt.
Noch während der Planungsphase für die Säule und
der Suche nach dem am besten geeigneten Aufstellungsort, sah
ich im Internet auf der australischen Webseite des A.S.I.G.N.
Observatory eine Sternwarte mit einer drehbaren Kuppel, die komplett
im Eigenbau hergestellt wurde. Diese Bauart hatte es mir gleich
angetan und mein Entschluß stand fest: Eine solche Kuppelsternwarte
wollte ich nun auch haben! Der Sternwartenbesitzer hatte den
Bau hervorragend auf seiner Internetseite dokumentiert und ich
machte mir jetzt erste Gedanken, wie ich selbst einen solchen
Bau in Eigenregie umsetzen könnte. Das wichtigste Bauteil,
die Kuppel, sollte aus Sperrholz hergestellt und mit GFK laminiert
werden. Es schossen mir fortan die verschiedensten Pläne
durch den Kopf. Ziel sollte es sein, das Gebäude und die
Kuppel so klein, wie eben möglich zu gestalten, gerade groß
genug für mein momentanes Equipment, welches aus einem 75er
Pentax SDHF mit CCD-Ausrüstung auf einer Säule mit
einer EQ6-Montierung besteht. Natürlich sollte der Bau und
die zu erwartenden Nebenkosten auch bezahlbar sein. Vorrangig
soll die fertige Warte für die Astrofotografie genutzt werden.
Viele Details mußte ich meinen Gegebenheiten anpassen,
und einige andere Dinge, wie etwa den Antrieb der Kuppel, versuchte
ich, völlig anders zu lösen...
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- ...Baubericht der Sternwarte wird in Kürze
an dieser Stelle fortgesetzt (Stand April 2008) - ich hoffe das
ich es noch in diesem Jahr schaffe meine Sternwarte in der Zeitschrift
Interstellarum
in einem ausführlichen Bericht vorzustellen.
- Für Kritik, Anregungen, Hinweise oder
Fragen einfach die elektronische Post nutzen - ich würde
mich freuen und bemühe mich natürlich, so schnell wie
möglich, zu antworten.
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